Veröffentlichungen

Interview mit Prof. Dr. Salgo zum Fall Dennis

Es geht nicht um einen „Gesichtsverlust“, sondern ausschließlich um die Sicherung des Kindeswohls.
(15. Juni 2012

Unser Projektgruppenmitglied Prof. Dr. Ludwig Salgo gab dem Journalisten Jan Haarmeyer vom Hamburger Abendblatt ein Interview zum Fall Dennis, einem Pflegekind aus Winsen (Niedersachsen). Die Rahmenbedingungen für das seit 5 Jahren in der Pflegefamilie lebende Kind wurden derart verschlechtert, dass es nunmehr vorerst in einem Heim leben muss. Insbesondere Zwangsgelder zur Durchsetzung unbegleiteter Umgänge mit dem Herkunftsvater des Kindes waren dafür mutmaßlich ausschlaggebend.

Das Interview wurde am 15.6.2012 in einer von Prof. Salgo genehmigten, gekürzten Fassung im Hamburger Abendblatt veröffentlicht. Nachfolgend stellen wir Ihnen das gesamte Interview zur Verfügung.

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Über das Fachgespräch zum Thema Reform der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin

Braucht Deutschland einen Kinderschutzschirm? 
(8. März 2012) 

Am 8. März 2012 fand im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin ein Fachgespräch zum Thema "Braucht Deutschland einen Kinderschutzschirm?" statt. Initiiert wurde dieser Fachaustausch, zu dem Vertreter der Politik und Fachjournalisten geladen wurden, durch die Deutsche Kinderhilfe sowie der Projektgruppe „Strukturanalyse Fremdunterbringung“. 

 

Nach dem Tod von Chantal in Hamburg hatte die Projektgruppe Strukturanalyse und die Deutsche Kinderhilfe in Berlin eine gemeinsame Stellungnahme „Die Kinder- und Jugendhilfe bedarf grundlegender Reformen“ veröffentlicht. Die Forderungen der Gemeinsamen Erklärung waren Hauptgesprächsthema auf dieser Veranstaltung.


Die geladenen Experten. v.l.n.r. Prof. Dr. Gisela Zenz, Prof. Dr. Ludwig Salgo, Rolf Stöckel, Dr. Wolfgang Hartmann, Axel Symancyk, Dr. Thomas Spribille, Prof. Siegfried Willutzki, Christoph Malter, Prof. Dr. Kathinka Beckmann, Heinzjürgen Ertmer

Bildquelle: ©Deutsche Kinderhilfe/Michael Fahrig

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Gemeinsame Erklärung zur notwendigen Reform der Kinder- und Jugendhilfe

Die Kinder- und Jugendhilfe bedarf grundlegender Reformen!
(13. Februar 2012)

Die Deutsche Kinderhilfe e.V. und die Projektgruppe Strukturanalyse Fremdunterbringung veröffentlichten eine Gemeinsame Erklärung zum Tod von Chantal (11) in Hamburg und von Zoe (2) in Berlin. Namhafte Verbände und Einzelpersonen unterstützen bereits diese Gemeinsame Erklärung. Die Unterstützerliste finden Sie auf https://www.kinderhilfe.de/blog/artikel/die-kinder-und-jugendhilfe-bedarf-grundlegender-reformen/ . Möchten Sie oder Ihr Verband/Einrichtung/Institution diese Gemeinsame Erklärung unterstützen reicht dazu eine E-Mail an an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Hier der Wortlaut der Erklärung:
Die aktuellen Fälle der elfjährige Chantal, am 16. Januar in Hamburg-Wilhelmsburg und der fast dreijährigen Zoe, am 31. Januar 2012 in Berlin-Pankow gestorben - obwohl die Kinder jeweils der Jugendhilfe bekannt waren und die Familien durch Jugendhilfeträger betreut wurden - machen die schweren Defizite und den Bedarf an strukturellen Reformen in Deutschland auf erschreckende Weise wieder einmal deutlich.

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Presseerklärung der Projektgruppe zum Fall Chantal

Erklärung anlässlich des Todes des Pflegekindes Chantal in Hamburg
(6. Februar 2012) 

Mit Bestürzung und Trauer haben die Mitglieder der Projektgruppe feststellen müssen, dass wiederholt ein Kind unter den Augen der Jugendhilfe verstorben ist. Spätestens seit dem Fall „Kevin“ 2006 ist in der Fachwelt und der Politik bekannt, dass ungeeignete behördliche Strukturen und Verfahren den Schutz von Kindern vor tödlichen Gefährdungen vereiteln können.

Seit 2008 analysieren wir ungünstige Fallverläufe von Pflegekindern mit dem Ziel, an die Politik und die Jugendhilfepraxis Hinweise für eine Verbesserung der Pflegekinderhilfe zu geben. Nach Veröffentlichung unseres ersten Zwischenberichtes (http://www.agsp.de/html/a112.html) erreichten uns weitere Schilderungen von teilweise schockierenden Einzelschicksalen von Pflegekindern aus der ganzen Bundesrepublik, und zwar in einer Anzahl, die es uns heute nicht mehr erlaubt, von Einzelfällen zu sprechen. In diesem Zusammenhang liegen der Projektgruppe auch Fallverläufe aus dem Jugendamtsbezirk Hamburg-Mitte vor.

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Zwischenbericht zur Strukturanalyse

Zwischenbericht der Projektgruppe »Strukturanalyse Fremdunterbringung« zur Situation von Pflegekindern 
im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
(13. Oktober 2009)

Der hier vorgelegte Zwischenbericht stützt sich auf

  • Zahlen der statistischen Ämter,
  • zur Verfügung gestellte Informationen zur Arbeitsweise aus einzelnen Jugendämtern,
  • Expertenwissen aus dem Pflegekinderwesen und
  • Gespräche mit Experten sowie Praktikern des Pflegekinderwesens in Mecklenburg-Vorpommern.
Download: Als PDF herunterladen.

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