Über die Projektgruppe

Die Projektgruppe "Strukturanalyse Fremdunterbringung"

Auf Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien in Mecklenburg-Vorpommern wurde 2008 die Projektgruppe Strukturanalyse Fremdunterbringung ins Leben gerufen. Die Landesarbeitsgemeinschaft wollte verstärkt Kinder, deren Nöte und deren Bedürfnisse für eine gedeihliche Entwicklung in den Mittelpunkt rücken und mit Jugendhilfe und Politik aktiv und konstruktiv an Verbesserungen zum Wohl der Kinder mitwirken. Der Fall Lea-Sophie und die damit verbundene vielfältige Aufforderung der Politik „nicht weg(zu)sehen“  war Anlass, die Projektgruppe damit zu beauftragen, die unstrukturiert dokumentierten Fälle um fremduntergebrachte Kinder einer fachlichen Auswertung zu unterziehen und Empfehlungen für die Jugendhilfe zu erstellen. 

Die Projektgruppe ist interdisziplinär besetzt, unabhängig  und entwickelt ihren Arbeitsplan selbst. Die Mitglieder der Projektgruppe arbeiten ehrenamtlich. Mitglieder der Projektgruppe sind:

  • Prof. Dr. Ludwig Salgo – Juristische Bewertung
  • Dr. med. Thomas Spribille – Kindzentrierte Fallanalytik
  • Dr. med. Saskia Etzold - Folgen beim Kind
  • Christoph Malter – Wissenschaft und Forschung
  • Heinzjürgen Ertmer – Koordination Lösungsentwicklung
  • Axel Symancyk – Organisation, Sprecher der Projektgruppe

Nach Veröffentlichung des 1. Zwischenberichtes wurden der Projektgruppe weitere Fallschilderungen und Hinweise auf strukturelle Probleme der Jugendhilfe übermittelt, die es uns nun nicht mehr erlauben von Einzelfällen zu sprechen.